Wissenschaftliche Studien über Transzendentale Meditation

Transzendentale Meditation ist die weltweit wissenschaftlich am besten untersuchte Medi­tati­ons­technik. Seit 1972 wurden über 600 Untersuchungen über die Technik und ihre Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche an über 100 Universitäten in über 30 Ländern der Erde durchgeführt. Hier finden Sie ein kleine Auswahl.

Studien zu physiologischen Veränderungen

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Physiologische Anzeichen tiefer Ruhe während Transzendentaler Meditation

In einer Meta-Analyse von 31 verschiedenen Studien wurde der Unterschied der Tiefe der Entspannung zwischen TM und normaler Ruhe mit geschlossenen Augen untersucht. Das Ergebnis ist, dass sich die Ruhe während der TM deutlich von normaler Ruhe unterscheidet, wie anhand eines deutlich höheren Hautwiderstandes, geringerer Atemfrequenz, Herzfrequenz und Blutlaktatgehaltes gezeigt wird. Dabei handelt es sich um konsistente Ergebnisse über viele Einzelstudien hinweg.

Referenz: American Psychologist, Vol. 42, 1987, S.879-881

Tiefe Ruhe während der TM
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Atemstillstände während Transzendentaler Meditation

A: Perioden von Atem im Schwebezustand während der Erfahrung reinen Bewusstseins ohne gedankliche Aktivität bei einer erfahrenen TM-Meditierenden. Sie wurde gebeten, nach jeder subjektiven Transzendenzerfahrung auf einen Knopf zu drücken – dieser Knopfdruck ist eindeutig immer genau nach einer Periode von nicht mehr messbaren Atembewegungen.
B: Die detaillierte Darstellung des Atemflusses während einer typischen Periode reinen Bewusstseins. Hier wird deutlich, dass noch ein Atemmuster besteht, das eine hohe Frequenz hat, aber eine kaum noch registrierbare Amplitude. Im Mittel reduzierte sich die Atemrate um 50% gegenüber den Kontrollphasen vor und nach der TM.

Referenz: John T. Farrow, PhD, J. Russel Herbert, MA: Breath Suspension during the Transcendental Meditation Technique, Psychosomatic Medicine, Vol. 44, Nr. 2, (Mai 1982), S. 133-153

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Gehirnaktivität während ruhevoller Wachheit

A: Mit Hilfe eines Brainmappingverfahrens wird hier die Aktivität in verschiedenen Bereichen des Gehirns visuell dargestellt. Deutlich zu sehen ist die Zunahme von Aktivität im Frontalbereich während der Ausübung der Transzendentalen Meditation. Die subjektive Erfahrung während der Messung war eine deutliche Präsenz von ruhevoller Wachheit.

Ruhevolle Wachheit während der TM

Studien zur Persönlichkeitsentwicklung

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Verbesserte kognitive Leistungen durch Transzendentale Meditation

Die Fähigkeiten von 362 Schülern/Studenten aus Taiwan wurden mit sieben kulturunabhängigen Intelligenztests gemessen. Diejenigen von ihnen, die die Transzendentale Meditation erlernt hatten, verbesserten ihre Fähigkeiten innerhalb von 6 Monaten in allen 7 Tests signifikant. Im Gegensatz dazu zeigten Schüler/ Studenten der Kontrollgruppen, die entweder ein Nickerchen hielten oder keine Übungssitzungen durchführten, keinerlei Veränderungen. Die Ausübung einer traditionellen chinesische Meditation besserte im gleichen Zeitraum nur zwei Variablen (IT und GEFT). (Doppelblindstudie)

Referenz: Kam-Tim So, David W. Orme-Johnson: Three randomized experiments on the longitudinal effects of the Transcendental Meditation technique on cognition, Intelligence 29, (2001), S. 419-440</span>

Taiwan
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Verbesserte schulische Leistungen durch Transzendentale Meditation

Grundschüler zeigen nach einjähriger Ausübung der Transzendentalen Meditation im Rahmen des Unterrichts gemäß dem in den USA standardisierten Iowa-Begabungstest eine hochsignifikante Zunahme ihrer schulischen Leistungen bei Aufsätzen, Lesen, Sprechen, Mathematik und Lernfähigkeit.

Referenz: 107 (1986), S.49-54/

Schulische Leistungen

Studien zur Sozialkompetenz

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Erhöhte Stressresistenz durch Transzendentale Meditation

Personen, die die Technik der Transzendentalen Meditation ausüben, gewöhnen sich signifikant schneller an die Wiederholung eines lauten Tons, als nicht meditierende Vergleichspersonen, gemessen an der Hautwiderstands-Response (Antwort des Hautwiderstands). Gleichzeitig zeigten sie ein stabileres Reaktionsmuster auf einen einzelnen Stressreiz als Kontrollpersonen.

Referenz: Psychosomatic Medicine, Vol. 35, 1973, S. 341-349.

Stressreize
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Verminderte Angst durch Transzendentale Meditation

In einer Meta-Analyse von 146 neueren Studien zur Angstreduktion durch verschiedene Entspannungsmethoden war die Transzendentale Meditation (TM) bei weitem das effektivste aller Verfahren, um Stress auszugleichen und Ängste abzubauen.

Referenz: The Journal of Clinical Psychology 45; (1989): S. 957-974.

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Verringerung des Konsums von Nikotin, Alkohol- und Drogen durch Transzendentale Meditation

Eine statistische Meta-Analyse von 198 unabhängigen Studien ergab, dass die Ausübung der Transzendentalen Meditation den Genuss von Alkohol, Nikotin und nicht verschriebenen Drogen deutlich stärker reduziert als die üblichen Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen. Während die Erfolge der konventionellen Methoden normalerweise innerhalb von drei Monaten nachlassen, nehmen die Erfolge des Programms der Transzendentalen Meditation mit der Zeit immer weiter zu. Während eines 18 – 22 Monate dauernden Zeitraums führt die Ausübung zu 51% – 89 % zu totaler Abstinenz von Tabak, Alkohol und nicht verschriebenen Drogen.

Referenz: Alcoholism Treatment Quarterly 11 (1994): 13-87. International Journal of the Addictions 26 (1991): 293-325. Self-Recovery: Treating Addictions Using Transcendental Meditation and Maharishi Ayur-Veda. The Howarth Press, New York, (1994)

verminderter Alkohol- und Drogenkonsum
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Verlängerung der Lebensspanne durch Transzendentale Meditation

73 Bewohner acht verschiedener Senioreneinrichtungen mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren führten drei Jahre lang verschiedene Programme durch. Nach 36 Monaten waren nur in der TM-Gruppe noch alle Personen am Leben. Die TM besserte die geistige und gesundheitliche Verfassung sowie einige Persönlichkeitsvariablen signifikant mehr als die anderen Trainingsmaßnahmen. Außerdem wurde sie von den Teilnehmern als die wirksamste und angenehmste Methode von allen eingeschätzt (p < .00001). Nach 36 Monaten lebten in der TM-Gruppe noch alle Personen, während von den 478 Heimbewohnern, die nicht an der Studie teilgenommen hatten, nur noch 62% am Leben waren (p < .00001).

Referenz: Journal of Personality and Social Psychology, 1989, Vol. 57, Nr.6, S. 950-964

verlängerte Lebensspanne durch TM